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Preussag weiterhin kaufen 14.12.1999
AC Research
Die Analysten von AC Research empfehlen die Aktie der Preussag AG (WKN 695 200) nach wie vor zum Kauf.
Zur Begründung führen die Analysten die nunmehr vorliegenden genaueren Umsatzzahlen über das abgelaufene Geschäftsjahr 1998/99 an, welches am 30.9.1999 endete. Der Umsatz sei unter Berücksichtigung der Desinvestments im Bereich Anlagen-/Schiffbau sowie Energie um 8% auf 32,2 Mrd. DM gestiegen. Der Anteil der Touristik am Konzernumsatz würde mit 14 Mrd. DM mittlerweile 43% betragen. Im laufenden Geschäftsjahr werde dieser Anteil mit einem Umsatz von 20 Mrd. DM die 50%-Marke erreichen oder sogar noch übertreffen. Der Umsatzanstieg im Logistikbereich und in der Gebäudetechnik sei hingegen eher verhalten ausgefallen. Der Energie- und Grundstoffbereich leide unter dem schwachen Ölpreis und hätte einen 23%igen Umsatzrückgang zu verzeichnen gehabt. Letztgenannter Bereich profitiere jedoch vom ansteigenden Ölpreis und werde im laufenden Jahr wieder zulegen können.
Insgesamt könne man von einem Vorsteuergewinn in Höhe von gut 1 Mrd. DM im Geschäftsjahr 1998/1999 nach 800 Mio. DM im Vorjahr ausgehen. Dies entspreche einem Nach-Steuergewinn von rund 650 Mio. DM. Die bisher veranschlagte gut 20%ige Steigerung bzw. 1,80 Euro Gewinn je Aktie werde erreicht. Die Netto-Umsatzrendite steige entsprechend auf 2%. Für das laufende Geschäftsjahr sei von einem deutlichen Gewinnanstieg auf rund 2,80 Euro je Aktie bzw. gut 900 Mio. DM aufgrund von Änderungen im Konsolidierungskreis sowie einer weiteren Steigerung der Netto-Umsatzrendite auszugehen.
Preussag weise somit eine der höchsten Gewinnsteigerungsraten unter den DAX-30-Werten auf. Dies unterstreiche die Ansicht, dass es sich bei der Tourismussparte um eine Wachstumsbranche handele und die Ausrichtung des Unternehmens sehr positiv zu bewerten sei. Der Auftakt für das neue Buchungsjahr sei ebenfalls vielversprechend ausgefallen. Der anvisierte Verkauf des Stahlhandels in den USA werde die Ausrichtung auf den Tourismus noch verstärken. Der etwas unter den Erwartungen liegende Verkauf von hochpreisigen Milleniumreisen hätte hingegen keine großen Auswirkungen. Daneben plane das Unternehmen eine Übernahme eines Touristikunternehmens, vermutlich in West-/Südwesteuropa. Dies dürfte für zusätzliche Kursfantasie sorgen.
Trotz der in den letzten Tagen festzustellenden Erholung des Kurses empfehlen die Analysten den Einstieg in die Preussag-Aktie. Als erstes Kursziel sei 58 Euro innerhalb der nächsten sechs Monate erreichbar.
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